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Thema:  Denkmalschutz
   
Zur Sache:

Brutzelnde Grillwürste am Limes, lautes Gejohle am Limes, krachende Achterbahn am Limes, Kirmesrummel am Limes ! Wenig wurde an wüsten Fantasien in (ver)öffentlichen Aussagen ausgelassen, um Heimat- und Denkmalpfleger buchstäblich aufzuschrecken.

Dazu kommt, dass Einwänder den kulturhistorischen Wert des Limes durch den geplanten LIMES-PARK mal „obertägig“, mal „untertägig“, mal „sowohl als auch“ bedroht sehen. Andere schon wegen dem 2005 erhalteten Titel „Weltkulturerbe“, was 2003 bei der Projektbekanntgabe naturgemäß noch kein Einwand war.

Fakt ist,  dass der LIMES-PARK jederzeit entsprechend den UNESCO-Vorgaben und im Bereich Attraktionen gar rund  700 Meter von den Relikten des Limes Grenzwalls entfernt ist. Auch ist der Freizeitpark kein Freigelände, sondern ein geschlossenes Areal. Vor allem aber setzt er in seiner Gestaltung auf Integration und authentische Annäherung zum geschichtsträchtigen Umfeld.

Nicht auszuschließen, dass der LIMES-PARK das Publikumsinteresse gar befördert für eine intensive Auseinandersetzung mit der römischen Kulturgeschichte, erst dazu motiviert, das „Zentrale Vermittlungs- und Informationszentrum“ für das LIMES-Weltkulturerbe im benachbarten Weißenburg zu besuchen.

P.S.:  Und es grenzt nicht an Limes-Blasphemie, wenn sich der LIMES-PARK in seiner Angebotserstellung von der ehemaligen Grenzlinie inspirieren läßt, was ein Blick auf die Limes-Aktions- und Freizeitangebote der Deutschen Limeskomission zeigt. 

   
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Im medias res Limes-Park