Der Limes in Deutschland ist mit 550 Kilometern das längste Bodendenkmal der Welt (nach der Chinesischen Mauer), an dem sich insgesamt rund 100 Kastelle und 900 Wachturmstellen befinden. Was harmlos als „Außenwall des römischen Reichs“ beschrieben wird, war in Wirklichkeit die von imperialem Machtstreben getriebene Abgrenzung Roms zu den „Barbaren“ im Norden, zu „Germania Magna“. Gleichzeitig stand die Grenze aber auch für die Zusammenführung unterschiedlicher Kulturen.

Die Geschichte des Limes ist eine spannende und vielseitige: Ob sie Hand-
werkskunst oder Architektur, Grabst ätten oder Götter, Krieg oder Frieden, Germanenstämme oder Kriegerbünde, Mißtrauen oder Annäherungen, Dorf-alltag oder Eheführung, Kochen oder Kleidung, Ökologie oder Ökonomie  beschreibt. Längst ist daraus ein Mythos geworden.

Und der Mythos lebt: in Gestalt von vielfältiger Lese- und Fachliteratur, von wissenschaftlicher Limes-Forschung, von Limes-Vereinen und -Museen, von Limes-„Aktions- und Familientagen“, von Limes-Lagerfeuern und vielen anderen Events rund um den Grenzwall.

Statt der Vorgabe einer begrenzten Link-Liste zum Thema „Mythos Limes“ laden wir Sie ein, selbst zu erkunden, was Sie an diesem Mythos thematisch oder bildlich begeistert. Es lohnt sich!

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Mythos Limes