Aktuelle Nachrichten

LIMES-PARK nimmt Genehmigungshürde
Raumordnungsverfahren nach 17 Monaten abgeschlossen – Limes-Park gefährdet Weltkulturerbestatus nicht

München, den 27. Mai 2008 – Positive landesplanerische Beurteilung für den im mittelfränkischen Ellingen (Landkreis Weißenburg) geplanten römisch-germanischen LIMES-Freizeitpark. Zu diesem Ergebnis kommt die Regierung von Mittelfranken. Damit konnte das im Vorjahr unterbrochene Raum-
ordungsverfahren für den Themenpark abgeschlossen werden. Insgesamt wurden 34 Beteiligte gehört, darunter Denkmal- und Naturschützer sowie Wirtschaftsverbände und Kommunen.

Grund für die Unterbrechung, die zu einem Verzug für die Planer von über einem Jahr führte, war die Frage, ob der Themenpark den Weltkultur-
erbestatus des Limes gefährdet. Die Einhaltung aller UNESCO-Vorgaben wurde nunmehr durch ein Gutachten bestätigt.

Der Geschäftsführer der Limes-Park GmbH, Alfons Reithmeier bedauert einerseits die erhebliche Verzögerung des Genehmigungsverfahrens, stellt allerdings positiv fest: „Die intensive Prüfung in allen Einzelpunkten und die damit verbundenen, bereits entwickelten Detaillösungen mit den Fachbehörden werden in der nun folgenden Umsetzungsphase zu schnelleren Ergebnissen führen.“

Die Planer geben sich auch für die Realisierung des Projekts sehr zuversichtlich: „Wir bekommen soviel Zuspruch, der uns die Einzigartigkeit unseres Konzepts immer wieder bestätigt.“

Ab sofort werden nunmehr die Beteiligungs- und Finanzierungsgespräche, die auf das Ende des Genehmigungsverfahrens abgestellt waren, wieder aufgenommen und zum Abschluss gebracht“, so Geschäftsführer Bußmann.

Für direkte Rückfragen:

Michael Bußmann
Geschäftsführung
LIMES-PARK GmbH
Telefon: 089 – 51 55 69 72
bussmann@limes-park.de

 

LIMES-PARK auf IHK-Vollversammmlung vorgestellt

Oktober 2007 – Der in Ellingen geplante LIMES-PARK ist auf der Herbstvoll-
versammlung der IHK-Nürnberg in Fürth offiziell mit einer Videopräsentation vorgestellt worden. „Mit seiner neuartigen Unterhaltungskonzeption von Themenvermittlung und Unterhaltung sowie seiner szenischen Ausrichtung am kulturellen Erbe der Antike setzt der Freizeitpark auf Wachstum und Innovation“, betonte die IHK-Vizepräsidentin Erika Gruber.

Damit entspreche der Limes-Park exakt dem Leitbild der Europäischen Metropolregion Nürnberg, zu der auch Mittelfranken zähle. Laut Gruber kann die Freizeitanlage zu einem Wachstumstreiber für die Gesamtregion Mittelfranken werden. Dies gelte für neue Arbeitsplätze im laufenden Parkbetrieb sowie für mehr Auslastung regionaler Dienstleister und Handwerksbetriebe. Zudem schaffe der LIMES-PARK einen Image-Gewinn für die das gesamte Fränkische Seenland.

Zur Begründung verwies Gruber darauf, dass der LIMES-PARK neue Zielgruppen für die bestehenden Limes-Kulturstätten in der Region ansprechen und gewinnen werde. „Dies als Ergebnis jener kultur-historischen Leichtigkeit, die erst das Interesse am tieferen Eintauchen in das römisch-gemanische Antikethema auslöst“. Auch setze der LIMES-PARK auf ein ganzjähriges Besucherangebot, da einige Attraktionsbereiche in geschlossenen Gebäuden untergebracht seien.

Aus Sicht der IHK-Nürnberg, so Gruber, wäre es wünschenswert, wenn „alle Beteiligten“ frühzeitig die Chancen und Möglichkeiten erkennen und nutzen würden.  Mit dem LIMES-PARK und der anerkannten Urlaubsregion Fränkisches Seenland könnte so eine einmalige Plattform der touristischen Vermarktung und Zielgruppenansprache entstehen.

Limes in Ungarn soll Weltkulturerbe werden – Aufschwung für Tourismus

September 2007 – Das ungarische Teilstück des römischen Limes-Grenzwalls soll nach dem Willen von Lokalpolitikern und Historikern in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen werden. Laut ungarischer Medienberichten erwarten sich die knapp 80 Kommunen entlang der einstigen Nordgrenze des römischen Imperiums davon einen spürbaren Aufschwung für den Tourismus.

Als Vorlage für die Ernennung des ungarischen Limes-Teilstücks als Weltkulturerbe könnte das 550 Kilomemter lange deutsche Limes-Teilstück, der sogenannte obergermanisch-raetische Limes, dienen. Dieser war 2005 als „Erweiterung“ der Hadrian’s Wall in Großbritannien, welche bereits seit 1987 den UNESCO-Titel trägt, in die Liste der Welterbestätten aufgenommen worden.

Zur Durchsetzung des Vorhabens Welterbetitel ist in Ungarn inzwischen ein nationaler Limes-Verband gegründet worden. Ihm gehören den Angaben zufolge Universitätsprofessoren, Archäologen und Kommunalpolitiker an. Mit einer Ernennung des ungarischen Limes-Teilstücks zur Weltkulturstätte werde in den nächsten zwei Jahren gerechnet.

Ellingen bekennt sich zu LIMES-PARK – großes Interesse an Info-Abend

Juli 2007 – Die Stadt Ellingen hat sich nachdrücklich als Standort für den geplanten LIMES-PARK bekannt. Vor rund 200 Besuchern sprachen sich auf einer Informationsveranstaltung zur geplanten Freizeitanlage sowohl der Bürgermeister der mittelfränkischen Gemeinde, Walter Hasl, als auch zahlreiche Bürger für eine erfolgreiche Umsetzung des rund 75 Millionen Euro teuren Projektes aus. „Die Menschen spüren, dass der Limes-Park etwas Besonderes ist und die Gemeinde voran bringen kann“, so Rathauschef Hasl. 

Erneut machte er deutlich, dass der Freizeitpark weder die Trinkwasser-
versorgung gefährde noch die Abwassergebühren verteuere. „Kein Abwasser wird aus der Freizeitparkanlage in öffentliche Netze geleitet, sondern mittels einer eigenen Kläranlage auf dem Gelände entsorgt und wieder nutzbar gemacht“, sagte Hasl unter Hinweis auf die Projektplanungen.

Auch widersprach er Befürchtungen, die Parkanlage könne eine hohe Lärmentwicklung zur Folge haben. Wegen der natürlichen (Bäume, Wald, Landschaft) und baulichen (Schallbarrieren) Topografie sowie wegen der Platzierung der Hauptattraktionen in Hanglage zur B 2 „werde da nicht viel an Lärmbelästigung rüberkommen“, so Hasl. So käme im nächstgelegenen Wohngebiet, das rund 800 Meter von der Anlage entfernt sei, nur mehr ein sehr geringer Geräuschpegel an.

Auf der zweieinhalbstündigen Informationsveranstaltung informierte die LIMES-PARK GmbH umfasssend über den Stand des Raumordnungs-
verfahrens zur Parkanlage und zu den Einzelpunkten Abwasser, Emission, Verkehr, Denkmalschutz und Projektfinanzierung. Geschäftsführer Michael Bußmann appellierte hierbei an die lokalen und regionalen Entscheider, die Chancen der touristischen Entwicklung im Fränkischen Seenland gemeinsam frühzeitig zu nutzen. „Einzelinteressen nutzen niemanden“, betonte er.

Vielmehr müsse sich die Region und damit der Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen zu dem entwickelten Leitbild für Mittelfranken innerhalb der Europäischen Metropolregion Nürnberg bekennen. Darin seien „Wachstum und Innovation“ als Leistungsmerkmale und Tourismus als wichtiger Wachstumstreiber definiert. Bußmann: „Für die Region, für die Menschen und für die touristische Entwicklung braucht es ein zielgerichtetes Miteinander“.

DTV: Tourismusregionen brauchen mehr politische Unterstützung

Juni 2007 - Vor dem Hintergrund zum Teil rückläufiger Übernachtungszahlen in traditionellen Ferienregionen fordert der Deutsche Tourismusverband (DTV) ein stärkeres Engagement durch den Bundes und die Länder. Sie müßten die Rahmenbedingungen für eine dauerhaft positive Entwicklung der Tourismusbranche verbessern. Dazu zählten Maßnahmen für eine moderne touristische Infrastruktur ebenso wie wachstumsfördernde Rahmenbe-
dingungen und Fördermittel im Marketing.

Laut DTV mangelt es vielen Destinationen an Modernität und Wetterunab-
hängigkeit bei den Urlaubsangeboten. Dazu komme eine mangelhafte Profilierung einzelner Urlaubsregionen. Nachteilig wirke sich auch das Fehlen ganzheitlicher Marketingstrategien von Tourismusregionen aus. Statt gemeinsam aufzutreten, konkurrierten Urlaubsangebote aus einer Region oftmals miteinander.

LIMES-PARK verschiebt Eröffnung der Freizeitanlage

Juni 2007 – Die LIMES-PARK GmbH verschiebt das Eröffnungsjahr der geplanten Freizeitanlage LIMES-PARK in Ellingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) auf 2010. Das Unternehmen sieht sich dazu wegen des verschobenen Entscheids im Raumordnungsverfahren (ROV) zu der Freizeiteinrichtung veranlasst. Dieser war ursprünglich für Mai geplant und werde nun nicht vor August erfolgen, „obwohl alle Prüfungspunkte inzwischen geklärt sind“, so LIMES-PARK-Geschäftsführer Michael Bußmann.

Grund für den Aufschub durch die Regierung von Mittelfranken ist die Klärung der Frage, ob der Freizeitpark die einstmals in der Nähe verlaufende römische Grenzbefestigung Limes tatsächlich in dem Titel „Weltkulturerbe“ gefährde. Diese Anerkennung war durch das WORLD HERITAGE COMMITTEE der UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur mit Sitz in Paris (UNESCO) 2005 vergeben worden. Hierzu soll die UNESCO nun eine Stellungnahme abgeben, wofür ein Zeitrahmen von etwa zwei Monaten vorgesehen ist.

Für die Unterbrechung des ROV durch die Ansbacher Regierungsbehörde zeigt die LIMES-PARK GmbH Verständnis, nachdem das Bayerische Wissenschaftsministerium mitgeteilt hatte, dass es diese Frage durch die UNESCO noch im ROV verbindlich geklärt wissen wolle. „Unverständlich“, so LIMES-PARK-Geschäftsführer Michael Bußmann, sei allein, dass in der öffentlichen Diskussion das „wüste Schreckgespenst“ von der Aberkennung des Weltkulturerbetitels ausgebreitet werde, obwohl die Fakten unstrittig seien.

So halte der Freizeitpark jederzeit die vorgegebene Schutzzone zum Limes ein, obgleich dieser in Parknähe gar nicht mehr sichtbar sei. Unstrittig sei auch, dass der UNESCO-Beschluss zum Limes vom Juni 2005 feststelle, dass „urbane Entwicklungen“ von der Nominierung ausgeschlossen seien - und das Gelände für den Freizeitpark schon vor 2005 im Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet ausgewiesen war. Auch habe Landeskonservator Sebastian Sommer öffentlich erklärt, dass er den Titel Weltkulturerbe durch das LIMES-PARK-Projekt nicht gefährdet sehe.

Vor diesem Hintergrund hat sich die LIMES-PARK GmbH vorsorglich dazu entschlossen, das Eröffnungsjahr für die im römisch-germanischen Stil konzipierte Freizeitanlage auf 2010 zu verschieben. Es mache keinen Sinn, so Bußmann, am Zeitrahmen für 2009 festzuhalten, wenn nicht alle Punkte „in einem Gesamtpaket“ und „frei von Zeitdruck“ geklärt seien. Bußmann bedauerte in diesem Zusammenhang, dass bereits zahlreich eingegangene Bewerbungen und Anfragen von Arbeitssuchenden, Dienstleistern und Handwerksbetrieben aus der Region vorerst nicht berücksichtigt werden könnten.

„Für die strukturschwache und vom Tourismus abhängige Region ist dies nicht von Vorteil“, sagte Bußmann. Umso weniger, als der Tourismusverband Fränkisches Seenland den Limes-Freizeitpark als „noch fehlenden Publikumsmagneten“ in der Region beschreibe und die IHK darin eine „hohe Wirtschaftskraft“ erkenne. Wegen der um einen Monat später eingereichten ROV-Stellungnahme der Stadt Weißenburg war das ROV laut Bußmann ohnehin „um Wochen“ verzögert. Insgesamt hatten 35 Parteien ihre Stellungnahmen zu dem LIMES-PARK-Projekt eingebracht.

In Absprache mit der Regierung von Mittelfranken hatte die LIMES-PARK GmbH seit ROV-Beginn im Januar auf lancierte Stellungnahmen in dem nicht öffentlichen Verfahren bisher nicht reagieren können. „Wir hatten uns dazu im Sinne eines von Sachlichkeit geprägten Verfahrens verpflichtet“, so Bußmann, „obwohl hier buchstäblich Schauermärchen teilweise vorsätzlich von Dritten kolportiert wurden“.

„Mit der Entwicklung des LIMES-PARKS selber sind wir allerdings sehr zufrieden“, so Bußmann. „Die Klärung sämtlicher Sachfragen im ROV hat die Qualität unserer Arbeit nachdrücklich bestätigt.“ Zudem sei auch die Detailplanung der Parkanlage weit fortgeschritten. „Das Ergebnis der engen und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Architekten, Fachplanern und Historikern ist ein Zugewinn an Qualität in allen Bereichen“, so Bussmann. Entsprechend konnte auch das Park-Konzept, das auf szenische Authentizität und unterhaltsame Vermittlung der Römerzeit („Edutainment“) setzt, den involvierten Behörden überzeugend vermittelt werden. Dazu zählten auch namhafte politische Entscheidungsträger .

Es war ursprünglich vorgesehen, den Bürgern vor Ort in Ellingen den Sachstand des Projekts erst nach Abschluss des ROV vorzustellen. Die Tatsache, dass das ROV nun vorerst noch nicht abgeschlossen werden kann, hat die LIMES-PARK GmbH in Absprache mit dem Bürgermeister der Stadt Ellingen dazu veranlasst den aktuellen Sachstand unabhängig hiervon noch vor den Sommerferien zu präsentieren.

Zukunftsmarkt Freizeitparks: Weltgrößter Entertainmentpark für Dubai

Mai 2007 – Die Dynamik im Zukunftsmarkt der Freizeit- und Unterhaltungs-
parks hält unvermindert an: Mit einem Investitionsvolumen von rund 1,6 Milliarden Euro soll in Dubai bis zum Jahr 2010 der weltweit größte Freizeit-
park entstehen. Medienberichten zufolge soll die so genannte „Dubailand“-
Anlage auf einem über 28.000 Hektar großem Areal enstehen und jährlich bis zu 15 Millionen Besucher aus aller Welt anlocken.

Als Partner für Planung und Bau des Freizeitparks sind die Universal Studios benannt, die bereits in den USA und Japan vergleichbare Großanlagen realisiert haben. Das Areal soll in spezielle Themenbereiche unterteilt werden: Kultur und Kunst, Wissenschaft und Planetarien, Sport und Sport-
akademien, Wellness und Gesundheit, Shopping und Handel, Resorts und Hotels. Wegen der hohen Temperaturen werden die meisten Attraktionen in klimatisierten Hallen untergebracht sein.

Entwicklungsplan: Limes soll zum Erlebnis werden

Mai 2007 - Der Limes Grenzwall, einst die Nordgrenze des römischen Reiches, soll im bayerischen Verlaufsabschnitt künftig für den Tourismus besser erschlossen werden. "Die Menschen sollen den Limes bewußt erleben", hieß es jetzt bei der Vorstellung des so genannten Entwicklungsplanes für die historische Grenzanlage. Dafür will die Landesregierung in den kommenden Jahren über eine Million Euro an zusätzlichen Fördermitteln bereit stellen.

"Es ist für die Region wichtig, dass der Limes touristisch gefördert und einer breiteren Öffentlichkeit präsentiert werden soll", kommentierte LIMES-PARK Geschäftsführer Michael Bußmann den vorgestellten Entwicklungsplan. Insbesondere begrüßte er, dass sich die Philosophie einer "anschaulich erlebbaren Geschichte" durchsetze, wie dies im geplanten LIMES-Freizeitpark konzeptionell umgesetzt werde.

Tourismusverband: LIMES-PARK kann fehlender Publikumsmagnet für Region sein

April 2007 – Der LIMES-PARK in Ellingen kann nach Ansicht des Tourismusverbandes Fränkisches Seenland „der Publikumsmagnet sein, der der Region noch fehle“. Wie sein Geschäftsführer Hubert Henselmann in einem Zeitungsinterview erklärte, sei der geplante Freizeitpark „eine innovative und Erfolg versprechende Idee“, die das Angebot des Seenlandes „sicher“ erweitere.

Zur Begründung verwies er darauf, dass erfolgreiche Freizeitparks „weit“ in die Region ausstrahlten. Damit steige der Bekanntheitsgrad und es kämen Besucher, „die sonst nicht gekommen wären“. Gleichzeitig erhofft sich Henselmann mit Blick auf die Ankündigungen der LIMES-PARK GmbH eine verlängerte Tourismussaison. Danach würde die Anlage mit einem Öffnungszeitraum zwischen April bis Oktober die übliche regionale Tourismussaison bereits übersteigen.

Laut LIMES-PARK GmbH sind den Planungen zufolge viele Attraktion durch geschlossene Bauwerke geschützt. Somit sei eine teilweise verlängerte Saison grundsätzlich möglich. Separate Zugangsmög-lichkeiten zu einzelnen Attraktionen ermöglichten sogar einen eingeschränkten Ganzjahresbetrieb. Damit seien diese auch bestens für Firmenveranstaltungen oder Events geeignet.

Soltau-Bürgermeister: Positive Erfahrungen mit Freizeitpark

April 2007 - Der Bürgermeister der niedersächsischen Stadt Soltau, Wilhelm Ruhkopf, hat in einem Gespräch mit dem Weißenburger Tagblatt - vor dem Hintergund des Raumordnungsverfahren um den LIMES-PARK - eine positive Bilanz des Soltauer Heide-Parks für die Stadt und die Region gezogen. Insbesondere hätte der Park Arbeitsplätze geschaffen und die Attraktivität der Region gesteigert. „Wir stehen zu ihm und werden ihn unterstützen, dass er weiter gut läuft und wächst“, betonte der Kommunalpolitiker.

Blackstone kauft Madame Tussauds

März, 2007 - Für 1,5 Milliarden Euro hat der britische Finanzinvestor Blackstone über seine Tochtergesellschaft Merlin (Betreiber von 28 Freizeitparks in Europa) die Madame Tussauds Group gekauft.  Zu dem Freizeitunternehmen gehören u.a. das Wachsfiguren-Kabinett in London und diverse Erlebnisparks (darunter der Heide-Park in Soltau). Verkäufer von Tussauds ist Dubai International Capital (DIC).

Laut Medienberichten hatte der staatseigene Beteiligungsfonds die britische Touristenattraktion vor zwei Jahren für 1,2 Milliarden Euro erworben. Auch nach dem Einstieg von Blackstone bleibt DIC dem Projekt mit 20 Prozent (über eine Beteiligung an der Merlin Entertainment Group) verbunden. Marktbeobachter sehen in der Transaktion einen weiteren Beleg für die Dynamik und das Wachstum in der Freizeitbranche. 

Eichstätter Geographen wollen Limes-Park wissenschaftlich begleiten

Februar 2007 -  Wissenschaftliche Aspekte des geplanten Limes Freizeitparks in Ellingen im fränkischen Seenland will der Lehrstuhl für Kulturgeographie (Professor Hans Hopfinger) an der Katholischen Universität Eichstätt-
Ingolstadt im Rahmen von studentischen Projekten und Diplomarbeiten erforschen. Darauf haben sich Professor Hopfinger und der Geschäftsführer der Limes-Park GmbH, Michael Bußmann, im Rahmen einer Informations-
veranstaltung f ür Eichstätter Studierende verständigt.

"Es gibt im Projekt Limes Park interessante Schnittstellen für uns", betonte Hopfinger. So seien Themen wie "Besucherführungskonzept oder Ablauf-
strukturen" für studentische Abschlussarbeiten ebenso relevant wie Fragen der regionalen touristischen Vernetzung und kulturellen Integration. Insbesondere suchten die Studenten Themen, die sie aktiv und im laufenden Gestaltungsprozess wissenschaftlich begleiten könnten.

Der Lehrstuhl folge damit seinem Anspruch, wissenschaftliche Frage-
stellungen in aktuellen Themenfeldern zu verfolgen. Dazu zählten etwa das Phänomen "Urlaub am Ballermann" oder die wachsende Zahl von "Senioren im Tourismus". Orientiert an der Historie des römischen Imperiums in der Region wollen die Betreiber des Limes Parks ab 2009 Unterhaltung, Bildung und Kultur in Form eines Freizeitparks verbinden und römische Geschichte spannend inszenieren.

Nach den Worten von Limes Park-Geschäftsführer Bußmann bietet die Zu-
sammenarbeit mit der Universit ät eine hervorragende Möglichkeit, sich "den frischen und unabhängigen Überlegungen der Studenten zu stellen". Der Limes Freizeitpark könne in seiner Konzeption von der studentischen Kompetenz nur profitieren. Dabei werde die Limes-Park GmbH mögliche Diplomarbeiten zwar nicht finanziell, dafür aber "umfassend" durch eine direkte persönliche und fachliche Begleitung unterstützen.

Raumordnungsverfahren für LIMES-PARK eröffnet

Januar 2007 - Auf Antrag der Limes-Park GmbH als Planungsträger hat die Regierung von Mittelfranken (Ansbach) das Raumordnungsverfahren für den in Ellingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) geplanten LIMES-
Freizeitpark eröffnet.  Dabei wird überprüft, ob raumbedeutsame Planungen oder Maßnahmen mit den Erfordernissen der Raumordnung übereinstimmen und wie diese aufeinander abgestimmt oder durchgeführt werden können. Ein Raumordnugsverfahren schließt die raumordnerische Umweltverträg-
lichkeitsprüfung ein. Die LIMES-PARK GmbH rechnet im Mai mit einem abschließendem Bescheid.

LIMES-PARK GmbH erwirbt Grundstücksfläche für Freizeitanlage

November 2006 - Die LIMES-PARK GmbH hat von der mittelfränkischen Gemeinde Ellingen (Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen) ein insgesamt 56 Hektar großes Areal erworben, auf dem der 18 Hektar umfassende LIMES-Freizeitpark entstehen soll. Die restliche Fläche werde sich in zehn Hektar für das  Parkplatzareal, in 18 für Ausgleichsflächen und in zehn für eine mögliche Erweiterungsfläche im Bedarfsfall aufteilen, so der Planungsträger des Projekts.

Die Fläche war durch die Kommune bereits als Gewerbegebiet ausgewiesen und liegt in direkter Sichtweite zur Bundesstraße 2. Eröffnet werden soll der LIMES-PARK nach aktueller Planung im Jahr 2009. Dann sollen jährlich knapp eine Million Besucher die in Deutschland einmalige Anlage besuchen.

Finanzierungsrunde für Planungs- und Genehmigungsprozess erfolgreich abgeschlossen

September 2006 - Die LIMES-PARK GmbH hat nach eigenen Angaben die Finanzierungsrunde für den gesamten Planungs-, Gestaltungs- und Genehmigungsprozeß für den geplanten LIMES-PARK erfolgreich abge-
schlossen. Namen und Beteiligungssummen der Investoren nannte die Gesellschaft nicht. 

Die Initiatoren und Planer der Freizeitanlage erklärten, dass Machbarkeits-
studien und Wirtschaftlichkeitsberechnungen ebenso überzeugten wie die Gestaltung ihres Finanzierungskonzeptes. Dieses sieht ein den Basel II-
Kriterien zur Kreditvergabe entsprechendes konservatives Verhältnis aus Banken-finanziertem Fremdkapital und Investoren-finanziertem Eigenkapital vor.  

LIMES-PARK GmbH: „Limes-Disney“ ausgeschlossen

Juni 2006 - Die LIMES-PARK GmbH hat Befürchtungen zurückgewiesen, wonach sich der in Ellingen geplante Freizeitpark LIMES-PARK wegen seiner thematischen Ausrichtung an der römischen Lebenskultur entlang der früheren befestigten Nordgrenze des Römischen Reiches zu einem „Disney-Limes“ entwickeln könnte. Dies könne schon aus strategischen Gründen der Marktpositionierung nicht geschehen, hieß es.

LIMES-PARK Eröffnung 2009

April 2006 - Die LIMES-PARK GmbH hält eine Eröffnung der LIMES-PARK-
Freizeitanlage in Ellingen im Jahr 2009 für realistisch. „Wir liegen im Zeitplan“, betonte Geschäftsführer Michael Bußmann. Allerdings sei der avisierte Termin letztlich abhängig vom Zeitpunkt der Erteilung der erforderlichen Genehmigungen. „Vorher kann kein Spatenstich erfolgen“, so Bußmann.

Seinen Worten zufolge habe der Projektträger dazu nun die nötigen Voraussetzungen geschaffen. „Unsere Vorgespräche mit kommunalen und regionalen Genehmigungsbehörden haben uns in der Qualität unserer Planung bestärkt und uns zudem im Detail wichtigen Input gegeben“, so Bußmann.

Investoreninteresse auch aus China

Januar 2006 - Die LIMES-PARK GmbH hat einen Pressebericht bestätigt, demzufolge sie als Initiator und Planungsträger des LIMES-Freizeitparks Investorengespräche mit potentiellen Anlegern aus China und den USA führt.  „Es gab Anfragen auch aus dem Reich der Mitte und wir führen erste Gespräche“, erklärte Geschäftsführer Michael Bußmann. Unter Hinweis auf die Gesellschafterstruktur europäischer Freizeitanlagen betonte er, dass ausländische Investoren „ein reges Interesse“ an solchen Beteiligungen hätten.